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Spitalaufenthalt
Gespräche und AuskünfteIn Gesprächen werden sie von den Ärzten über die bevorstehende Untersuchung oder Operation informiert. Zögern sie nicht, bei Unsicherheit um weitere Auskünfte zu bitten.
Kind auf die Spitalzeit vorbereitenReden sie mit ihrem Kind über den Untersuch oder die Operation. Je nach Alter und Veranlagung des Kindes kann die Vorbereitungszeit Tage bis Wochen dauern. Vor der Operation erhalten sie und ihr Kind die Gelegenheit, das Spital zu besuchen.
Hilfreich sind Bilderbücher und Spielsachen. Unsere Bibliothek kann ihnen eine umfangreiche Auswahl an Büchern bieten. In Rollenspielen kann ihr Kind seine Gedanken und Ängste verarbeiten.
Wichtig ist, dass sie ihrem Kind die Wahrheit sagen. Durch Misstrauen können sich die Ängste des Kindes vergrössern. Zeigen sie vielmehr auf einfache Weise die Vorteile der Operation auf.
Erkundigen sie sich beim entsprechenden Spital nach den Besuchsmöglichkeiten der Eltern, ob ein "Rooming-in" möglich ist, ob Elternzimmer mietbar sind oder ein Ronald Mc Donald Haus in der Nähe des Spitals vorhanden ist.
Im SpitalEs ist ideal, wenn sie die ersten ein bis zwei Tage möglichst bei Ihrem Kind bleiben. Es kann ihrem Kind helfen, wenn sie bei ihm übernachten und es selber zu Bett bringen (betrifft vor allem jüngere Patienten bis Schulalter). Geben sie ihrem Kind die Gewissheit, es so oft wie möglich zu besuchen. Achten sie darauf, nur das zu versprechen, was sie einhalten können.
In ihrer Abwesenheit werden sich erfahrene Ärzte und Schwestern um ihr Kind kümmern. Lieblingsstofftier oder Lieblingspuppe sollten ihren Schützling immer begleiten!
Die OperationSie können iIhr Kind bis vor den Operationssaal begleiten. Für die meisten Eltern ist es anschliessend besser, die Wartezeit nicht im Spital zu verbringen. Sie erfahren von den Schwestern oder Ärzten, wann ungefähr ihr Kind wieder zurück sein wird. Kann der Zeitplan nicht eingehalten werden, bedeutet dies nicht unbedingt etwas Schlimmes. Besuchen sie ihr Kind nach der Operation auf der Intensivstation auch wenn es noch schläft.
Fragen sie das Pflegepersonal, wenn sie etwas nicht verstehen. Ihre Ruhe hilft mit, dass sich ihr Kind schneller erholt. Erklären sie nach der Operation dem Kind die Beschwerden. Dies wird nicht immer einfach sein. Sie verhindern damit, dass sich das Kind in seiner Phantasie weitaus Schlimmeres vorstellt.
Die ersten Tage auf der Abteilung braucht sie das Kind sehr (Kinder sind oft noch müde, weinerlich oder schlecht gelaunt). Es ist sinnvoll, medizinisch begründete Anweisungen zu akzeptieren und mitzuhelfen, ihr Kind davon zu überzeugen.
Nach dem SpitalaufenthaltVor der Entlassung werden sie in einem Gespräch informiert, worauf sie zu Hause achten müssen, wann die nächste Kontrolle stattfindet, wie belastbar der Körper ist, usw.
Ihr Kind wird wahrscheinlich noch Reaktionen auf den Spitalaufenthalt zeigen. Helfen sie dem Kind, seine Eindrücke zu verarbeiten. Rollenspiele und Bilderbücher sind sehr hilfreich. Verarbeitet ihr Kind seine Eindrücke schlecht oder sind sie beunruhigt, zögern sie nicht, dies ihrem Arzt mitzuteilen.
Fragen und Ängste?Wir wünschen ihnen die nötige Kraft und Geduld, aber auch den nötigen Mut, nach Hilfe zu fragen, wann immer sie diese benötigen. Unsere Elternvereinigung steht ihnen jederzeit gerne beratend und betreuend zur Verfügung. Unser Sekretariat oder die Kontaktgruppenleiterin ihrer Region hilft gerne weiter. Oder sie können sich gleich Online im Forum und Chatroom austauschen
LiteraturNachfolgend können sie die Informationsbroschüre "Gut informiert zur Herz-OP" des "Bundesverband Herzkranke Kinder e.V." (www.bvhk.de) und das Spitalvorbereitungsbuch für Kinder "Annas Herzoperation" als PDF herunterladen 

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