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Daniela und Olaf Schönenberger-Bongiovanni
(Veröffentlichung 2007)
Mein Name ist Daniela Schönenberger-Bongiovanni, geb. 9. Mai 1970. Ich bin in Schwyz aufgewachsen. Nach meiner Ausbildung als Kaufmännische Angestellte war ich bis zur Geburt unseres Sohnes Jeremy Joseph zu 100 % arbeitstätig. Meine Hobbies sind Familie, Musik, Basteln und Puzzles machen.
Mein Ehemann heisst Olaf Schönenberger-Bongiovanni, geb. 12. Juni 1973 und ist in Brunnen SZ aufgewachsen. Er hat die Lehre als Elektroniker absolviert und sich zum Techniker HF weitergebildet. Seine Hobbies sind Familie, Musik und Tontechnik.
Als ich in der 31. Schwangerschaftswoche war, wurde bei Jeremy Joseph ein verlangsamter Herzschlag festgestellt. Zur Sicherheit verwies mich mein Frauenarzt zur genaueren Abklärung an die Frauenklinik des Universitätsspitals Zürich. Die Situation war sehr kritisch. Abrupt wurde ich aus meiner Arbeitswelt gerissen und 5 Tage später, am 26. April 2002 im Kinderspital Zürich entbunden. Die Herzfrequenz von Jeremy Joseph war nur noch bei 25 Schlägen pro Minute (im Normalfall sind es ca. 160 Schläge pro Minute) und deshalb wäre der Transport von der Frauenklinik zum Kinderspital für ihn eine zu grosse Anstrengung gewesen. Damit er überhaupt eine Überlebenschance hatte, wurde er gleich nach der Entbindung im Kinderspital operiert und die Ärzte haben ihm einen Herzschrittmacher implantiert. Die nächsten Tage waren sehr kritisch, denn wir wussten nicht, ob unser Sonnenschein genug Kraft hatte, all dies zu überstehen. Er war und ist ein grosser Kämpfer und nach 2 Monaten und 3 Wochen durfte unser Sohn endlich nach Hause kommen. Nun ist Jeremy Joseph bereits 5 Jahre alt und besucht den Kindergarten. Wir sind sehr glücklich und stolz, wie er sich entwickelt und wie gut er den Alltag meistert.
Während der Zeit im Kinderspital Zürich sind wir auf die EVHK aufmerksam geworden und es war für uns sofort klar, dass wir dieser Vereinigung beitreten möchten. Wir hatten viele offene Fragen, Ängste und Zweifel. Die vielen Gespräche, Berichte und Treffen in der EVHK haben uns sehr geholfen. Dafür möchten wir allen herzlich danken.
Wir möchten betroffenen Familien mit unseren Erfahrungen Mut machen und den Informationsaustausch untereinander fördern. Es ist für uns eine grosse Freude, in Zukunft für die EVHK als Kontaktpersonen aktiv zu sein.
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