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Lagerbericht
Lagerbericht 2010Einmal mehr haben wir eine unvergessliche Woche in Gais erlebt, dieses Jahr waren wir bei Peter Pan zu Gast. Bei ihm wohnten sehr viele tolle Leute, so haben wir die Feen Tinkerbell und Glöckchen getroffen, haben Begegnungen mit den Piraten Kaptain Hook und seinen Freunden gehabt und es sind uns sogar echte Indianer über den Weg gelaufen. Hui war das abenteuerlich!
Bevor wir aber in Peter Pan’s Welt eintauchen konnten, mussten wir uns mit passender Kleidung, Pfeilbogen, Zauberstab usw. ausrüsten, damit wir wie die wilden Jungs aussahen. Kaum im Nimmerland angekommen, hatten wir schon eine Begegnung mit den bösen Piraten, welche ihr Unwesen trieben. Glücklicherweise hat Peter Pan im Nimmerland eine Höhle, in welche Piraten nicht eindringen können, sodass wir uns in Sicherheit bringen konnten. Mehrere Male waren wir wirklich froh darum, beispielsweise als die Piraten mit ihrem Schiff „Jolly Roger“ bei uns auftauchten und uns zu einem Geländespiel herausforderten oder als sie eine Bombe gelegt haben. So konnten wir uns nämlich zuerst in der Höhle absprechen, bevor wir uns dann auf die Bombensuche machten.
Einmal, als Wendy vom Heimweh geplagt wurde, haben wir versucht, sie irgendwie abzulenken. Aus diesem Grund veranstalteten wir am Morgen ein Fussballspiel und am Nachmittag durften wir uns beim Wasserparcours und in der Poolbar abkühlen. Glücklicherweise konnte Wendy am Abend müde und zufrieden einschlafen.
Während wir uns ein anderes Mal zufrieden in der Hüpfburg, beim Wasser oder in der Poolbar aufhielten, ist etwas Schreckliches passiert: Die Piraten sind gegen Abend unangemeldet aufgetaucht und haben unsere Freundin Wendy entführt! Und das Schlimmste war, dass wir es alle erst zu spät gemerkt haben und Wendy nicht mehr befreien konnten. Der Schock sitzt uns allen noch tief in den Knochen! Nachdem wir einen Tipp erhalten hatten, wo sich die Piraten aufhalten könnten, entschieden wir uns, sie am nächsten Tag zu suchen. Die Reise sollte auf eine Insel führen, Genaueres wussten wir bis dahin nicht. Doch der Weg war sehr mühsam. Wir mussten lange Auto fahren, dann ein bisschen laufen und danach auch noch mit einem Schiff zur Insel paddeln. Puh, das war aufregend! Doch auf der Insel konnten wir Wendy einfach finden. Nachdem wir ausgeruht waren und uns verpflegt haben, sind wir wieder zurückgepaddelt. Und siehe da, die Piraten sind aufgetaucht, sobald wir uns ans Ufer begaben. Zum Glück hat uns Peter Pan zuvor eine Geschichte erzählt: Vor langer Zeit wurde Kaptain Hook von einem Krokodil überrascht und angegriffen. Um sich in Schutz zu bringen, steckte Hook dem Krokodil in der Not einen Wecker in den Mund, damit er nicht aufgefressen wurde. Seit diesem Geschen gibt es in Nimmerland ein tick-tackendes Krokodil, welches von weit her zu hören ist. Aus diesem Grund fürchten sich die Piraten extrem vor Tick- Tack- Lauten, da sie dauernd das Gefühl haben, dass Ihnen das Krokodil auf der Lauer ist. Sobald wir also die Piraten entdeckt haben, haben alle wilden Jungs (also wir) ganz laut Tick- Tack geschrieen, sodass wir Hook und seine Piratenfreunde einschüchtern und wir unsere Wendy befreien konnten. Wir waren so froh, als wir sie wieder in unsere Arme schliessen konnten!
Dann ist aber leider bald der Tag gekommen, an welchem Wendy und ihre Schwestern ihre Koffer packten, um wieder zu ihrer Familie und ihren Freunden heimzukehren. Obwohl alle sehr traurig waren, konnten wir sie verstehen, denn wir alle vermissten ja unsere Familien und Freunde auch. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, dass auch wir unsere sieben Sachen in unsere Koffer packen würden und anschliessend ein riesiges Abschiedsfest organisieren wollten! Das Fest war dann wirklich wunderbar, Ruth und Ursula haben uns ein ausgezeichnetes Menü gezaubert und wir haben wie die Könige gegessen. Wir haben uns sogar mit den Piraten versöhnt und sie haben auch am riesigen Abschlussfest teilgenommen. Plötzlich haben sie die Bombe aus der bombensicheren Ecke genommen und sind damit vor unser Haus gegangen. Es hat sich herausgestellt, dass in den beiden Schachteln gar keine richtigen Bomben zu finden waren, sondern dass sie uns ein Geschenk machen wollten. Nach einigen Minuten kamen wir in den Genuss eines wunderschönen Feuerwerks! Anschliessend haben wir verschiedene Produktionen geniessen können, haben gesungen, getanzt und gespielt... Als der Abend langsam abgeklungen ist, verabschiedeten wir uns noch von Michelle, Eliane und Luca. Für diese drei war es das letzte Lager. Im diesen Sinne möchten wir euch nochmals alles Gute wünschen!
Irene Kobler Lagerleiterin
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