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Regenbogen Schweiz

Der Regenbogen ist eine Selbsthilfe-Vereinigung von Eltern, die um ein verstorbenes Kind trauern, egal welchen Alters und welcher Todesursache. Wenn ein Kind stirbt, ist dies für Eltern und Geschwister ein furchtbarer Schlag, von dem man sich nie mehr zu erholen glaubt.

 

Aus der Erkenntnis heraus, dass es Erleichterung bringt, das harte Schicksal gemeinsam zu tragen, gründete im Jahr 1969 Pfarrer Simon Stephens in England unter dem Namen THE COMPASSIONATE FRIENDS (TCF) die erste Selbsthilfegruppe für betroffene Eltern, die um ein verstorbenes Kind trauern. Diese erwies sich als so hilfreich für die Betroffenen, dass die TCF in zahlreichen Ländern Fuss fassten. In der Schweiz gründeten Silvia und Bill Walton im Jahre 1982 unter dem Namen REGENBOGEN und in Anlehnung an die TCF die erste Selbsthilfegruppe. Überall in unserem Lande entstanden weitere Selbsthilfegruppen derselben Art.

 

Aus der vorerst losen Vereinigung entstand im Juni 1989 der VEREIN REGENBOGEN SCHWEIZ, Selbsthilfevereinigung von Eltern, die um ein verstorbenes Kind trauern. Er ist politisch und konfessionell neutral.

 

Folgende Aussage von Amy Hilliard Jensen beschreibt treffend, was in der Selbsthilfegruppe passiert: "Wie tief dein Kummer auch sein mag, du bist nicht alleine, andere waren schon dort und werden die Last mit dir tragen, wenn du sie nur lässt. Gib ihnen dazu Gelegenheit."

 

Wer sind wir?

Eltern, die um ein verstorbenes Kind trauern. Wir wissen um die starken Gefühle, die ein solches Ereignis auslösen kann. Es gibt verschiedene Wege mit der Trauer leben zu lernen, jeder von uns muss seinen eigenen Weg finden. Für uns betroffene Eltern ist es hilfreich zu wissen, dass wir mit dieser Situation nicht alleine sind.

 

Was wollen wir?

Sinn und Zweck ist die Unterstützung von Familien, die um ein verstorbenes Kind trauern und die Förderung von Freundschaft und Solidarität unter den Betroffenen.

 

Angestrebt werden unter anderen:

  • Unterstützung von Selbsthilfegruppen
  • Betreuung der GruppenleiterInnen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Vernetzung und Kontakte zu gleichgesinnten Organisationen
     

Wie wird die Selbsthilfe verwirklicht?

Die Treffen der einzelnen Selbsthilfegruppen finden in der Regel einmal pro Monat statt. Sie werden von betroffenen Eltern geleitet, die in ihrer Trauerarbeit bereits ein Stück weiter gekommen sind. Im geschützten Rahmen dieser Treffen wird die Möglichkeit geboten, sich mitzuteilen. Der Besuch einer Gruppe ist nicht mit der Verpflichtung verbunden, Mitglied des Vereins zu sein.

 

Es bestehen folgende Gruppen:

  • für Eltern, die ihre Kinder durch Unfall, Krankheit oder Verbrechen verloren haben
  • für Suizid betroffene Eltern
  • für Eltern, die ihre Kinder während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz nachher verloren haben
  • für Jugendliche und junge Erwachsene die Kontaktstelle Life with - wenn ein Geschwister stirbt
     

Wie wird der Verein finanziert?

  • Mitgliederbeiträge
  • Spende

 

 

Quelle: Internetseite der Organisation

 

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